Neue Texte von Georg Paulmichl
Ins Leben gestemmt
Neue Texte von Georg Paulmichl
Martina Couturier liest.
Hinrich Beermann spielt Saxophon.
Witzig, doppeldeutig, hintersinnig sind Georg Paulmichls Wortschöpfungen. Er verarbeitet Elemente aus den institutionellen Sprachen von Kirche, Politik, Nachrichten und Werbung, komprimiert und verdreht sie, und präsentiert sie in neuen Kombinationen. So deckt er sprachliche Absurditäten auf und öffnet verblüffende Sichten auf die Wiklichkeiten. Der Autor Georg Paulmichl erhielt 1993 den Förderungspreis der Goethe-Stiftung Basel, verliehen durch Thomas Hürlimann. Geboren 1960 in Schlanders, lebt er in Prad im oberen Vinschgau und besucht die dortige Behindertenwerkstätte. Seit den 80er Jahren schreibt und malt er. Martina Couturier arbeitet als Schauspielerin, Regisseurin und Performerin in Tübingen, Dresden, Neubrandenburg und Berlin. Ihre gemeinsame Arbeit mit dem Theater Thikwa begann 1996 als Schauspielerin. Dort begann auch ihr Interesse an der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit behinderter Darsteller. Ihre erste Regiearbeit mit dem Theater Thikwa war ‚Verrichtungen/m²’ (2000). Es folgten ‚Orlando. Engel und Wartesäle’ (2001) und ‚Rollkörper. Fantasien zu Mauricio Kagel Camera Obscura“ (2002)