Slow Mo Frauen und Fiktion & Theater Thikwa
“Ich habe keine Zeit!” Was verbirgt sich hinter diesem Satz? Wieso leben so viele Menschen mit dem Gefühl, nicht frei über ihre Zeit verfügen zu können? Und wie sähe unsere Welt aus, wenn wir Zeit für das wirklich Wichtige hätten?Wir wollten herausfinden, wie wir unsere Lebenszeit zurückerobern können. Dafür haben wir Menschen zwischen 3 und 93 Jahren gefragt, wie sie ihren Alltag und ihre Zeit erleben. In unserer Performance geben wir ihnen eine Stimme. So entsteht auf der Bühne ein Kaleidoskop der Zeitwahrnehmungen. Zwischen choreografierten Erschöpfungsmomenten und utopischer Fürsorge erkunden wir kollektives Innehalten und laden ein, Nähe und Teilhabe jenseits kapitalistischer Verwertung neu zu denken. Am Ende bleibt die Frage: Wie wollen wir in Zukunft mit Zeit umgehen?
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Claussen-Simon-Stiftung
