Archiv
Aftershow
Aftershow beginnt dort, wo der Tanzabend 4 aufgehört hat: Es begibt sich auf die Suche nach Körpern der Zukunft und der Möglichkeit von Kollektivität darin.
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Alices Traum
Auf schönen Rasenbänken saßen Blumengestalten, die ernstlich miteinander redeten. Durch die labyrinthähnliche Hecke erschienen lauter weiße Hasen und schon fragt man sich: in welcher Traumwelt bin ich gelandet? Wessen Traum stellt Lewis Carrolls Vision auf den Kopf? Und setzt er die Sphären des Tag- und Nachtbewusstseins gegeneinander?
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BioFiction
Ko-Produktion Theater Thikwa Berlin / Studio Kroog II Moskau im Rahmen der Thikwa-Jubiläumsspielzeit 2016 unter dem Motto "Bereichert Euch!".
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Bleach: Aurora Hunters
Es ist eine irisierend glühende Welt, die der Stamm der sieben Jäger*innen des Lichts bewohnt, ein ausgebleichtes, überbelichtetes Universum. Sie sind verdammt zu verblassen und ringen in brüchiger Balance um eine Wiedervereinigung mit den Kräften der Natur.
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Brennendes Pferd
Die preisgekrönte Filmemacherin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch inspirierten die Tagebücher des berühmten Tänzers Waslaw Nijinski von 1919 in der deutschen Übersetzung von Alfred Frank zu diesem Theaterstück.
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C A N D Y
Der Nussknacker (das Ballett) ist leider schon ausverkauft? Bieten Sie ihrer Familie die preiswerte Alternative! Bei uns gibt es Tschaikowsky aus der Konserve, und statt der Zuckerfee tanzt hier die Tiefkühlpizza (mit verstecktem Zucker). In der Kochshow der Königin lernt man, wie man Tüten sauren Gummis öffnet oder Schokoriegel auspackt. Wenn da nur die Mäuse nicht wären, alles essen sie auf! Bald kommt es noch so weit, dass der König selber zum Kiosk gehen muss…
Ausgehend von E.T.A. Hoffmanns Märchen im Märchen (in dem erzählt wird, wie der Nussknacker zum Nussknacker wurde) haben wir uns damit auseinandergesetzt, welchen Stellenwert Zucker in unser aller Leben einnimmt, wie er unsere Gesellschaft prägt, wie er produziert wird und wurde und wie sich Klassenverhältnisse in ihm abbilden.
Come Together
Über 40 Künstler:innen mit unterschiedlichsten darstellerischen Talenten brachte das Netzwerk der französischen Goethe-Institute im Sommer 2024 im Projekt MOBILE zusammen. Sie sind Mitglieder in acht renommierten Theater- und Tanzkompanien aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Nun findet der interkulturelle Austausch sein Finale. Fünfundzwanzig der Künstler*innen mit und ohne Behinderungen kommen in Berlin zusammen. Nach zwei intensiven Workshoptagen mit Fokus auf Disabled Leadership, also Menschen mit Behinderungen in Leitungsrollen auf und hinter der Bühne, präsentieren die Ensembles ihre Ergebnisse und laden alle Interessierten ein zu einem Werkstatttag mit Workshop, szenischen Experimenten und Gesprächen.
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Dance Loves Music Loves Dance
Fünf Thikwa-Ensemblemitglieder choreografieren jeweils eine*n externe*n Gasttänzer*in entlang der Textlinie eines bekannten Songs. Und dann? Beginnt die Quizshow! Musikalisch befeuert durch DJ Grace Kelly und von Moderator*innen charmant betreut, muss das Publikum per Abstimmung die passende Musik zu den Bewegungen der Tanzstücke finden. DANCE LOVES MUSIC LOVES DANCE ist ein Ausflug in den Mainstream und gleichzeitig Perspektivwechsel und Zusammenspiel auf vielen Ebenen. Es geht um immer neue Begegnungen zwischen Akteur*innen und Zuschauer*innen und die grenzenlose Lust am Spiel. Ein Abend in Gemeinschaft, der nach Dingen sucht, die glücklich machen. Mit Musik und Tanz.
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Das Beuys
100 Jahre Joseph Beuys: Was wäre, wenn er weiblich (gewesen) wäre? Oder ganz ohne Geschlecht? Frauenstimmen, Männerstimmen. Frauenkunst, Männerkunst? Oder die Kunst und Stimme einer Schnecke. Wie viele Taschen hat Beuys Weste? Was ist drin? Erinnerungen, Geheimnisse und Hinweise auf mögliche Provokationen. Alles heizt sich in der Enge gegenseitig auf.
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Dave
Nach der Untersuchung von zwei surrealistischen Arthouse-Filmen von Luis Buñuel erfinden Anne Tismer und Theater Thikwa diesmal eine Hollywood-Komödie neu. Schräg, witzig und mit sehr viel Tanz.
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Der diskrete Schwarm der Bourgeoisie
Sechs feine, elegante und sehr schöne Freunde verabreden sich immer wieder zum Essen. Dazu kommt es nie, sie werden jedes Mal unterbrochen. Die gesamte künstlerische Aktion orientiert sich an Luis Buñuels Film "Der diskrete Charme der Bourgeoisie". Das Thikwa-Ensemble und die Aktionskünstlerin Anne Tismer versuchen alles ganz genau so zu machen, dabei sind sie sehr surreal.
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Der verborgene Garten des Kublai Khan
Inspiriert von Italo Calvinos Werk "Die unsichtbaren Städte", in dem der venezianische Reisende Marco Polo dem Mongolenherrscher Kublai Khan über dessen Imperium berichtet, stellt das Tanzstück die Frage nach der Manipulation durch Bilder und Erzählungen. In den Beschreibungen Marco Polos ist die Stadt seiner Herkunft Kern seiner Vorstellungen jeder anderen Stadt oder Landschaft, Schablone und Maßstab. Städte und Räume werden zu Phantasiegebilden, die man nur mit geschlossenen Augen sehen und wahrnehmen kann. Eroberung findet durch die Sinne statt, nicht mit dem Schwert.
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Description of an elephant
Ach so, wieso, sowieso, Zou? Zou heißt Elefant auf japanisch. Godzilla ist ein Geschöpf der Atombombe und des God of Zilla. Vielleicht ist der Elefant ein elektrisches Phantom? Schon mal einen richtigen Zou gesehen? Einen von diesen dreckigen grauen Lumpen im Zoo mit den traurigen Augen oder auf Youtube, wo sie dieselbe Bewegung immer und immer wieder machen? Die japanische Butoh-Tänzerin Yuko Kaseki und das Thikwa-Ensemble befragen in dieser Tanzinstallation, wie wir gebrochene Körper, Erfahrungen und Gefühle wahrnehmen.
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Diane for a day
Wie werden Identitäten auf der Bühne sichtbar – und wie spielt man mit ihnen? Inspiriert von den Drag-King-Workshops der Künstlerin Diane Torr, erforscht DIANE FOR A DAY neue Wege im Umgang mit Körperlichkeit auf der Bühne. Nicht nur die Darstellung von Geschlechtsidentitäten wird untersucht, erprobt und getestet – auch die Theatralität eigener und anderer Privilegien wird zum Ausgangspunkt für Witze, Wut und (Selbst-)Ermächtigung.
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Die Butterblumen des Guten
Was wäre, wenn ich meine Feinde an eine fleischfressende Pflanze verfüttern könnte? Und wenn sie verfüttert sind, frisst dann die Pflanze mich, oder ich sie? Was unterscheidet uns überhaupt von Pflanzen? Wie entfremdet sind wir ihnen in einer Zeit, da wir sie mehr denn je brauchen?In einer Séance im Stil des späten 19. Jahrhunderts kehren die Performer*innen ihr Innerstes nach außen und stürzen sich mit Tanz und Gesang in ein Grenzgebiet der Genres, das unerwartete Erkenntnisse, in jedem Fall aber die große Show birgt – irgendwo zwischen Surrealismus, Dada und Musical.
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Die Flieger
"Eine Frau kriegt ein Mädchen. Dauert lange. Da ist ein Ei. Wenn dus rausnimmst, also dann siehst du die ganzen Fäden, also sagen wir mal so ne Art Zwirn. Hier aus dem Bauch kommt das Kind raus. Und dann wird operiert, und dann so duff duff duff, mit Watte, mit Watte...
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Die Kapsel
Die Kapsel ist ein Lied
Die Kapsel ist ein Zelt
Die Kapsel ist ein Mensch
Die Kapsel ist ein Ärgernis
Die Kapsel verrät nichts
Die Kapsel ist ein Transportmittel
Die Kapsel ist gern allein unterwegs
Die Kapsel ist Geheimnisträgerin
Die Kapsel umarmt mich ohne Gefühl
Im Delirium vergeht die Zeit wie im Flug, leer in einem Zug,
endlich ein Abteil für mich allein.
Die vielen Stimmen meines Bruders
Bruder und Schwester veranstalten ein Stimmencasting. Ein Gendefekt sorgt dafür, dass die Stimme des Bruders bald den Geist aufgibt. Deshalb suchen sie zusammen eine Stimme, mit der er weitersprechen kann. Oder besser: viele Stimmen! Eine für jede Lebenssituation.
Was wäre, wenn man mehr als eine Stimme haben könnte? Zum Beispiel die von Ryan Gosling? Was wäre, der Bruder hätte eine Stimme nur für den Montag, eine starke Stimme und eine für die Verführung? Und was macht das mit den Geschwistern, wenn seine Schwester darüber schreibt?
Dramatikerin Magdalena Schrefel hat gemeinsam mit ihrem Bruder Valentin Schuster ein Stück darüber entwickelt, wie sie sich gemeinsam der Situation stellen, dass er auf eine künstliche Stimme angewiesen sein wird.
Marie Bues und Anouschka Trocker haben Schrefels Stück für anwesende und abwesende Stimmen und Körper 2023 am Schauspielhaus Wien als Mischung aus Schau-, Puppen- und Hörspiel uraufgeführt. Der Abend fragt nicht zuletzt danach, wer wen repräsentiert.
Don Quixote
Im Rahmen des Modellprojekts „Konzert für alle“ trifft Thikwa auf das RSB in großer Besetzung. Bei Richard Strauss´ „fantastischen Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters“ agieren die Thikwa-Performer*innen vor, hinter und mit dem Orchester. Mit großen Tanzszenen verwirbeln wir die Abenteuer des Ritters zur traurigen Gestalt und fragen nach den Grenzen zwischen Wahn und Sinn. Eine phantastischer Ritt durch die Welten eines Systemsprengers.
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Dschingis Khan
Eine der meistdiskutierten inklusiven Performances der Saison 2012/13. Sie wurde bis 2017 auf zahlreiche Festivals in ganz Europa eingeladen. U.v.a. Heiderberger Stückemarkt, Politik im Freien Theater, Freiburg, Radikal Jung, München, Donau-Festival, Krems, Something-Raw-Festival, Amsterdam, Theatre Olympics, Breslau, CPHSTAGE-Festival, Kopenhagen.
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Erfinde Mich – Club Thikwa
In unserem ersten Stück „Erfinde Mich“ forscht Club Thikwa über künstliche Intelligenz: Wie verschiebt KI unser Verständnis von Realität und Realismus? Mit welcher Wahrheit wird der Mensch sich in Zukunft identifizieren und was lässt uns dann noch menschlich erscheinen?Die Grenze zwischen Mensch und Maschine verwischt immer mehr: KI macht uns verliebt, beängstigt uns, macht uns rebellisch, abhängig, einsam und fasziniert uns zugleich. In „Erfinde Mich“ spielen wir mit dieser Ambivalenz. Darsteller*innen im Alter zwischen 8 und 80 Jahren, mit und ohne Beeinträchtigung und mit unterschiedlichen Bühnenerfahrungen, bilden seit Februar 2023 das neue Club Thikwa Ensemble.
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Extremities
Diese Tanzperformance illustriert die Entwicklung des menschlichen Körpers von der Zelle bis zu seinem tatsächlichen Dasein und fokussiert den Körper in seiner Materialität mit all seinen Stärken und Schwächen. Kein Körper ist perfekt. Es existiert keine absolute Symmetrie, keine reelle Norm. Und doch strebt der Mensch genau danach, die Gesellschaft will Perfektion und Optimum statt Anderssein. „Extremities“ ist eine ebenso bildgewaltige wie intime tänzerische Kampfansage gegen Konformität und oberflächliche Ideale.
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face to face – Gegensätze
Fünf mal zwei Performer*innen, jeweils 15 Minuten Spielzeit – zusammen getackert zu einem sehr bunten Abend. Knackig kurz und voller Überraschungen. So geht die neue Thikwa-Reihe „face to face“. Das Thema der ersten Begegnungs-Runde sind „Gegensätze“. Eine Open-Air-Theaterreise auf dem Hof der Bockbrauerei, Fidicinstraße 3. Bitte beachten Sie die Infos zu Ticketverkauf und Sicherheitsbestimmungen.
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face to face – Resonanzen
Nach dem erfolgreichen Start in der letzten Spielzeit geht face to face in die zweite Runde! Begegnungen eins zu eins ohne Regieinstanz ist das Prinzip - kurze Performanceskizzen, eine knappe Viertelstunde dauert jede Szene. Fünf mal zwei Performer*innen, jeweils eine*r von Thikwa und eine*r von außen treffen sich und zeigen ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Resonanzen. Schnell gestrickt und zusammen getackert zu einem sehr diversen Abend.
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Hausgemacht – Back to the 90s
In unserer neuen Reihe HAUSGEMACHT ist alles Marke Eigenbau: Thema, Besetzung, Regie - für alles, was ein Theaterstück von der ersten Idee bis zur Premiere ausmacht, sind Menschen aus dem Thikwa-Ensemble verantwortlich. Los geht es mit einer Reise in die Vergangenheit: Die Neunziger und heute.
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Hindernisse auf der Fahrbahn
Seit Jahren trägt die Performerin Ruth Geiersberger ein Buch mit sich herum und zitiert bei Performances daraus: Ernst Herbecks gesammelte Texte „Im Herbst da reiht der Feenwind“. Jetzt widmet sie ihm einen Abend. Herbeck (1920-91) verbrachte die Hälfte seines Lebens in der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging. Auf Anregung seines Arztes Leo Navratil begann er Gedichte zu schreiben. Gemeinsam mit Torsten Holzapfel, Tim Petersen und Klaus Janek am Kontrabass liest und singt Ruth Geiersberger Herbeck-Gedichte und Volkslieder. So entsteht ein musikalisch-poetisches Gewebe aus Wort, Verrichtungen, Spiel, Interaktion und Humor. Ein Abend am Sprachrand, der sanft den Riss in den Kulissen der Welt sichtbar macht.
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Homescape
Die große Jubiläums-Produktion 2016 anlässlich 25 Jahre Thikwa
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Impro Pur – THIKWA trifft GORILLAS
Die Thikwa Performer*innen bilden sich kontinuierlich weiter und strecken ihre Fühler aus, um Schauspiel, Tanz und Musik in der vollen Bandbreite zu erforschen. 2021 kam es so zur Begegnung mit den GORILLAS, einer der erfolgreichsten Improgruppen Deutschlands. Aus einer gemeinsamen Workshopwoche ist der Wunsch entstanden, gemeinsam weiter zu improvisieren und auch mal die Bühne zu teilen. Endlich ist es soweit und wir präsentieren mit „Impro Pur“ einen Abend der Begegnung. Unmittelbar. Überraschend. Lebendig. Und immer einmalig.
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Kafka am Sprachrand
Koproduktion mit dem Theater zum westlichen Stadthirschen.Ein Experiment im Sprachlabyrinth auf einer zunehmend von weißen Mäusen bevölkerten Bühne.
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LEAP … into the Unknown
Ist ein Teller wirklich nur ein Teller? Eine Tischgesellschaft träumt vom Sprung, der das Unmögliche möglich macht. Das Abendmahl trudelt in Schieflage, Teller sind eben nicht nur Teller, sondern eine Objektlandschaft, die sich laufend verwandelt und immer wieder neu gedeutet werden kann. In der Bewegung verbinden sich Objekte und Performer*innen zu fantastischen Bildern. Let´s jump! Wie in einem Zirkus der ganz neuen Art. Aber Vorsicht - die Dinge sind zerbrechlich und gefährlich! Ohne aufmerksames Miteinander kann alles zu Bruch gehen. Es geht um viel: den gemeinschaftlichen Traum vom Fliegen, den Traum zusammen eine neue Welt zu wagen - nichts weniger als das. LEAP ... into the Unknown ist der Sprung ins Ungewisse, den es braucht um etwas Neues zu wagen.
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Maison de Santé
Ob du als Genie, Heiliger oder als Wahnsinniger giltst, das entscheidet die Wertegesellschaft. Ob jemand zu den Patienten oder zum Personal in der Psychiatrie gehört, kann ein Zufall seiner Lebensgeschichte sein. Was passiert, wenn die Patienten dem Zufall ein bißchen nachhelfen?
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Merkel
In einer Performance zwischen realpolitischer Pressekonferenz und privater Machtausübung begegnen sie der ersten deutschen Kanzlerin als Vertreterin ihrer Ideale, Wünsche und Entscheidungen. Keine der Performerinnen hat Angela Merkel ihre Stimme gegeben.
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Möchten Sie noch? Nein Danke!
Hilfe! Hilfe! Ach so, Finanzhilfe! Darauf ein Chopin-Prelude. Und der Kongress-Dozent hatte im übrigen eine eklige Narbe am Kinn. Am fein eingedeckten Tisch, umgarnt von Servierpersonal, debattiert eine seltsame Dinnergesellschaft. Zu perlenden Klavierklängen gibt es ungepflegte Konversation zu den richtigen Themen. Alles in komplett falschem Timing.
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Move out loud
MOVE OUT LOUD zeichnet die Bewegungen von Reden nach und fasst Berührungspunkte von Körper und Sprache ins Auge. Gemeinsam fühlen sieben Tänzer:innen Sprechhierarchien auf den Zahn. Eine begehbare Fensterlandschaft lädt das Publikum ein, Bewegungen aus unterschiedlichen Winkeln immer wieder neu zusammenzusetzen: MOVE OUT LOUD empowert Hand in Fuß, Schulter an Bauch und Hals über Arm.
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NO LIMITS 2024
In seiner elften Ausgabe wagt NO LIMITS einen Grenzen sprengenden Blick auf Theater und Tanz aus aller Welt. Deutschlands größtes und wichtigstes Festival für Disability & Performing Arts zeigt was passiert, wenn die Frage nach Barrierefreiheit den Ausgangspunkt kreativer Prozesse bildet und Künstler:innen mit Behinderungen nicht nur mitmachen, sondern in allen künstlerischen Funktionen den Hut auf haben.
20 Theater-, Tanz- und Performancegruppen aus 12 Ländern in mehr als 40 Vorstellungen bilden ein zwölftägiges diverses Programm am Theater Thikwa, aber auch im HAU Hebbel am Ufer, Ballhaus Ost, dem RambaZamba Theater und erstmals im Theater an der Parkaue.
Mit feinem Humor behandeln das feministische Kollektiv hannsjana und Theater Thikwa ein schwieriges Thema: Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? Große Fragen über Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge, die hier ebenso unterhaltsam wie nachdenklich zu einem Manifest der Selbstermächtigung werden.
Um das Betreten der Welt, die eine Bühne ist, geht es bei tanzbar_bremen. Was bin ich bereit zu zeigen und was kommt zum Vorschein, wenn ich mein schönes Kleid ablege? Ein Raum der Möglichkeiten des Ichs und des Zusammenseins.
Wie viele Stimmen braucht ein Mensch? Vor allem, wenn die eigene Stimme immer mehr versagt? Das Schauspielhaus Wien stellt Fragen über Körperbilder und Selbstrepräsentation in unendlich vielen Facetten. Diskursiv, manchmal lustig, berührend und immer leichtfüßig.
Mit ihren eigens für das Festival entwickelten Performances verbinden Anna Berndtson und Yingmei Duan die fünf über die Stadt verteilten NO LIMITS Spielorte. Bühnenraum trifft öffentlichen Raum. Die Besucher:innen werden mit allen Sinnen einbezogen.
Oz, Oz, Oz! (W)Rap the Wizard!
Somewhere over the rainbow fliegt die doppelte Dorothy durch das Land of Oz. Auf dem Weg nach Smaragdstadt – nicht Karl-Marx-Stadt –, wo hoffentlich die Post abgeht, begegnet sie starken Gestalten: Die hirnlose Vogelscheuche ist eigentlich ganz glücklich darüber, dass man mit dem „Jagdschein“ überall umsonst rein kommt. Und der feige Löwe rappt zitternd ein Loblied auf die Angst. Nur die Dame mit den roten Pumps versucht die Reisegruppe beständig von ihrer Unzulänglichkeit zu überzeugen.
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Protokoll Pankow
Peter Pankow ist seit über 25 Jahren als Autor, Schauspieler und bildender Künstler tätig – einer der erfolgreichsten Thikwa-Performer und vielfach ausgezeichneter Maler. Hier trifft der Ausnahmekünstler auf Dominik Bender, ein ganz anderes Multitalent mit Hang zu Sprachschöpfungen, Dichtung und Fotografie. Über Jahre haben beide in etlichen Produktionen zusammengearbeitet. Ausgehend von zum Teil sehr intimen Interviews ist ein Text entstanden, in dem die beiden höchst unterschiedlichen Darsteller ihr künstlerisches Selbstverständnis und ihre gesellschaftliche Wertschätzung untersuchen. Komisch, erhellend und hochphilosophisch um die Ecke gedacht.
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Puppetina
Mit dieser Hommage an die britische SchriftstellerinAngela Carter (1940-1992) setzt Theater Thikwaseine Reihe der Tanzinszenierung literarischer Werkefort. Das Stück zeigt bewegte Momentaufnahmen derinneren Welt einer Puppe und die Verkörperung ihrerFantasien. Voyeuristische Illusionen lassen uns in derSchwebe zwischen Gewalt und Liebe, begehrtem Objektund Erniedrigtem und wer eigentlich die Zügel in derHand hält. Die Gewalt zwischen Puppenmeister undPuppe führt zu neuen Konstellationen der Beziehungen.Hinter dem schaurig Schönen tauchen humorvolleBilder auf. Das Geschehen kippt in erotische Leichtigkeit,skandiert von Homlers fantasievoll skurriler Musik.Puppetina ist von vier Werken von Angela Carterinspiriert:The Passion of New Eve (1977)Wayward Girls and Wicked Women:An Anthology of Subversive Stories (1986)The Loves of Lady Purple(from the collection entitled Fireworks (1974)The Courtship of Mr. Lyonfrom The Bloody Chamber (1979)
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Regie
RegisseurInnen haben die Macht im Theater. Alles hört auf ihr Kommando. Was passiert, wenn diese Macht an Andere übergeben wird, die den Umgang mit ihr nicht gewöhnt sind? Und ist das überhaupt reale Macht, wenn sie gnädig überlassen wird?
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ReTold – Nach:Erzählt 2022
Wie ist das mit Gewinnen und Verlieren? Und mit den Dingen des Lebens überhaupt? Theater Thikwa hat Berliner Athlet*innen der Special Olympics interviewt. Ihre Erzählungen waren die Inspirationsquelle für einen bunten Szenen-Mix. Vor den Thikwa-Containern an den Rathauspassagen gibt es mehrmals täglich eine rasante Mischung aus Kurzperformances und Tanzacts zu sehen. Und fette Beatbox-Mucke obendrauf.
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ReTold – Nach:Erzählt
Von Hamburg bis ins Allgäu – Reisen quer durch Deutschland zu Athlet*innen der Special Olympics waren der Ausgangspunkt. Die Gespräche, die wir mit ihnen führten, sind unsere Inspirationsquelle. Kurzperformances, Tanzacts, Rap und Beatbox rund um Sport und Leben, zusammengestrickt zu einer rasanten Revue, werden Thikwas Beitrag zu den Special Olympics World Games sein. Ein abwechslungsreiches Spektakel in zwei Teilen bei uns im Theater.
Parallel dazu, täglich für die Gäste aus aller Welt: Kurz-Shows vor den Thikwa-Containern auf dem Special-Olympics Festival am Neptunbrunnen am Alexanderplatz.
Unseren Film zu den Special Olympics, "Erzähl mal! – Eine Interviewreise durch Deutschland", kann man zudem auf unserem YouTube-Kanal anschauen.
ReTold – Nach:Erzählt (Kurz-Shows)
Wie ist das mit Gewinnen und Verlieren? Und mit den Dingen des Daseins überhaupt? Theater Thikwa hat Athlet*innen der Special Olympics in ganz Deutschland interviewt. Ihre Erzählungen sind die Inspirationsquelle für einen bunten Szenen-Mix. Vor den Thikwa-Containern am Neptunbrunnen präsentieren wir mehrmals täglich eine rasante Mischung aus Kurzperformances, Musik- und Tanzacts rund um Sport und Leben. Umsonst und draußen - und mit fetter Beatbox-Mucke obendrauf.
An ausgewählten Tagen findet parallel dazu die Große Special Olympics Revue im Theater Thikwa statt.
Unseren Film zu den Special Olympics, "Erzähl mal! – Eine Interviewreise durch Deutschland", kann man zudem auf unserem YouTube-Kanal anschauen.
Schillers Schreibtisch
Im Jahr 1943 wurden einige Insassen des Lagers Buchenwald damit beauftragt, eine exakte Kopie des Schreibtisches von Friedrich Schiller anzufertigen. Angesichts zunehmender Bombardierungen sollte das Original aus dem Schiller-Haus in Weimar an einen sicheren Ort verbracht werden. Ausgehend von dieser ebenso perfiden wie wahren Geschichte begibt sich ein 7köpfiges Thikwa-Ensemble auf eine Zeitreise.
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Schweigen Impossible
Wie geht das mit der Verständigung, wenn der eine schwadroniert, der andere kaum verständlich interveniert, ein Dritter behauptet, das alles zu verstehen, ein Vierter mit Gebärdensprache zu Hilfe eilt und ein Fünfter das alles in Tanz übersetzt? Ein heilloser Sprachwirrwarr wie beim Turmbau zu Babel? Ein brüllend komischer Versuch über alle Möglichkeiten von (Miss)verständnissen? Oder ein versöhnliches Miteinander verschiedener Verständigungstechniken? Faktisch, postfaktisch oder als Fake-News – Thikwa begibt sich in gefühlte Wirklichkeiten.
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Seesaw
In der Nacht hält keine Logik Ordnung – das Denken heißt Traum.
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Sieben … aber einmal auch der helle Schein
Die Zahl Sieben genießt eine Sonderstellung und ist zugleich Inspirationsquelle in vielen Kulturen – vom Schöpfungsmythos bis zu den sieben Todsünden. In „Sieben” widmen sich sieben bekennende Sünder lust- und humorvoll, choreografisch und musikalisch ihren eigenen Leidenschaften und Lastern: Ihrer Gier, ihrem Geiz, ihrer Eitelkeit, ihrem Neid, ihrer Faulheit, ihrem Sexualtrieb, ihrem Konsum. Und loten damit auch spielerisch das Spannungsfeld der Moral aus, die immer wieder neu gefunden und definiert werden muss. Texte der Thikwa-Performer*innen, die in Improvisationen und Interviews entstanden, verdichtet die Songwriterin Susanne Betancor, bekannt als die Popette, in sieben Lied-Kompositionen.
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So why – Suchen nach Siegfried
Wie ist das mit Schwert und Blut, mit Heldentum und Mord, mit Liebe und Verrat, wenn man zwar jung, blond und mutig ist, aber doch recht doof? Siegfried - ein furchtloser Superdepp, sozusagen. Aber ein ganz lieber. Was ist ein Held? Mehr als ein Stunt? Alles nur Tarzan? Der schöne Siggi ist einer, den die anderen mit ihrer Habgier steuern. Gewinn orientiert, ganz kapitalistisch. Und vornehm mit „freundlicher Feind“ umschrieben.Wir suchen nach Siegfried. Wir modeln die Wagner-Musik um mit neuen Texten und Samples. Wir fragen, ob Morden zwangsläufig zum Männlichkeitsprinzip gehört. Und wie das ist, wenn man viel zu spät oder gar nicht merkt, dass man benutzt wird. Als ob man in einem Schwarzen Loch steckt und nie wieder herauskommt. Ein Stück von einer Zeit, wo du schwarz-weiß bist.
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Tanzabend 1 – Männersachen
„Tanzabend” heißt eine neue Reihe, in der wir jeweils zwei Tanzskizzen vorstellen. Der offene, spielerische Titel ist Programm. Unter einem Motto aber ohne genaue Themenvorgabe treffen Choreografen und Tänzer der Berliner und internationalen Szene auf Thikwa-Performer: Begegnungen der ganz besonderen Art.
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Tanzabend 2 – Überbelichtet
„Tanzabend” heißt eine neue Reihe, in der wir jeweils zwei Tanzskizzen vorstellen. Der offene, spielerische Titel ist Programm. Unter einem Motto, aber ohne genaue Themenvorgabe treffen Choreografen und Tänzer der Berliner und internationalen Szene auf Thikwa-Performer: Begegnungen der ganz besonderen Art.
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Tanzabend 3 – Opposition
Thikwas erfolgreicher „Tanzabend” geht in die dritte Runde! In dieser Reihe stellt Theater Thikwa jeweils zwei Tanzskizzen vor. Der offene, spielerische Titel ist Programm. Unter einem Motto, aber ohne genaue Themenvorgabe treffen Choreograf*innen und Tänzer*innen der Berliner und internationalen Szene auf Thikwa-Performer: Begegnungen der ganz besonderen Art.
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Tanzabend 4 – Identität ist sowieso Quatsch
Identität beschäftigt das Thikwa-Ensemble gemeinsam mit Choreografin Juli Reinartz und Choreograf Martin Nachbar im Tanzabend 4.
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Tanzabend 5 – Glück
Kurz und heftig, atemberaubend, intensiv. Aber auch schmerzhaft, liebeserfüllend, im Dialog mit anderen. Man brennt und fragt sich irgendwann: Und jetzt?
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theater30thikwa – OCCUPY FUTURE
Thikwa feiert 30-jähriges Jubiläum. Das könnte der richtige Moment sein um über den langen Marsch dahin nachzudenken, wo diverses Theater heute steht. Machen wir aber nicht. Wir besetzen die Zukunft! Open Air und als Theaterreise durch einen grünen Hinterhof – was man durchaus programmatisch verstehen kann. Wir besetzen Positionen und stellen die Figuren auf dem gesellschaftlichen Schachbrett neu auf! Nachdenklich, fragend, humorvoll, verspielt um die Ecke denkend. Die lauten Megafone werden plötzlich ganz leise und poetisch. Wie wünsche ich mir die Zukunft jenseits der Parolen aber doch als starkes Statement? Vielleicht gemeinsam gesungen? Und der Phönix tanzt in neuem Glanz dazu. Je mehr wir leben, je mehr wir lernen, je mehr wir klar kriegen, desto weniger wissen wir. Oder ganz anders: Wie geht Zukunft, wenn man ein inklusives Gastspiel auf dem Mars gibt. Darf man den Planeten beratend aufsuchen oder kontaminiert man ihn mit der expansiven Natur des menschlichen Geistes?
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Thikwa plus Junkan Project I
"Japanisch" und "Deutsch", "Nichtbehinderung" und "Behinderung", verschiedene (Tanz-)Kulturen - Körper, Begegnung, Dialog, Bewegung stehen im Zentrum des Tanzprojektes. Es reflektiert und erprobt mit tanzwissenschaftlichem Hintergrund, schafft Zugänge und Verbindungen zwischen zwei Tanzkulturen. Der preisgekrönte Tänzer und Choreograph Osamu Jareo und die Dramaturgin Nanako Nakajima, Tanzwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin, erarbeiten mit drei deutschen und drei japanischen Darstellern eine Improvisationsperformance, die den unterschiedlichen Tanzmethoden und tänzerischen Formen neue Impulse geben wird.
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Thikwa plus Junkan Project II
Zweiter Teil des deutsch-japanischen Work-in-Progress-Tanzprojekts zur Erforschung interkultureller Kommunikationsstrukturen.
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Thikwa plus Junkan Project III
"Japanisch" und "Deutsch", "Nichtbehinderung" und "Behinderung", verschiedene (Tanz)Kulturen - Körper, Begegnung, Dialog, Bewegung stehen im Zentrum dieses interkulturellen Performance-Projekts, das in mehreren Teilen seit drei Jahren entwickelt und aufgeführt wird. Nach erfolgreichen Stationen in Japan kehrt es nun an seinen Ausgangspunkt Berlin zurück, bevor es im Herbst das renommierte International Performing Arts Festival "Kyoto Experiment 2012" eröffnen wird.
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TROTZ DEM HÖLDERLIN!
Wer war Hölderlin? Sperrig-verkannter Dichter, der aus seinem kleinen Turmzimmer heraus die Welt beschreibt?
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Umtausch ausgeschlossen
Ein Paket wird geliefert. Der Inhalt: Körperteile, die zusammengehören, aber nicht als Ganzes funktionieren. Im Mittelpunkt des Spiels steht eine fast menschengroße Figur. Wird sie geführt, erlangt sie Persönlichkeit. Wird sie erforscht, entsteht Verfremdung, die zu neuen Fertigkeiten führt. Als Objekt bietet sie eine Projektionsfläche, die zu unbefangener Untersuchung einlädt. Das kann verstörend sein, kann zu ungewöhnlichen, grenzüberschreitenden Situationen führen, bringt aber neue, wandelbare Möglichkeiten ins Spiel. Können wir Mängel als Inspiration für unkonventionelle Lösungen nutzen? Können wir durch Kooperationen Defekte überbrücken und ungewöhnliche Lebens- und Bewältigungsstrategien entwickeln? Eine performative Begegnung von Objekten und Spielern mit unausgesprochenen Übereinkünften, Wortkaskaden, Grenzverschiebungen und seltsamen Rettungsmanövern, begleitet von Live-Jazzgesang.
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ur.kunft
Ur-sprung, Ur-form, Ur-kraft, Ur-welt ... – Ur bezeichnet das Erste, Primitive, Originale. Geht der Beginn der Erde auf den Urknall zurück oder auf Gottes Schöpfung? Ist die Erde geformt wie ein Schildkrötenpanzer oder rund wie ein Ei? Die große Frage bleibt, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war? Die Mütter oder wir? Einfachere, aber nicht minder existenzielle Fragen leiten sich daraus ab: Zum Frühstück lieber ein Spiegelei oder ein Omelette oder ein Überraschungsei? Und woher kommen die Hähnchen bei KFC oder McDonald's?
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Verflucht das Herz
Liebe, Sehnsucht, Treuebruch, Vergänglichkeit, männlich/weiblich – Shakespeares berühmte Sonette sind ein überbordender Kosmos, rätselhaft und sinnlich. Die Thikwa-Schauspieler machen sich die Gedichte auf ganz besondere Weise zu eigen. Eine Tanzperformance über das Begehren, unterlegt mit einer Videoinstallation.
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Vertauschte Zungen
Ein Projekt über die komischen Seiten der Lüge in Zeiten ihrer ungebrochenen Wertschätzung unter dem Motto: „Die Länge der Nase ist immer proportional zur Kürze der Beine.”
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Vertigo
Es ist nicht einfach, in einem Körper zu stecken, der Ja sagt, aber gleichzeitig auch Vielleicht. Vertigo heißt Schwindel – das unsichere Terrain auf dem man herumschliddert, wenn man sich zu Anderen in Beziehung setzen soll. In Vertigo beschreiben Menschen sich und ihre Äußerungsmöglichkeiten, denen man unterstellt, Autisten zu sein. Eine Untersuchung der Innenräume und ihrer Peripherie, gerne mit einem Rap zwischendurch, mit Tanz und Beat-Boxing oder einem Manga-Superhelden. Mythos Autismus: Während SIE gucken, was bei uns nicht stimmt, gucken wir, was bei DENEN anders ist. Ein ernsthaft leichtes Break-Beat-Oratorium des Daseins.
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VIPs only!
Acht Performer*innen erforschen die Haltbarkeit von Idolen und Vorbildern und ermöglichen uns einen individuellen Einblick in ihre jeweiligen Sehnsüchte und Traumwelten. Auf der Suche nach sehr wichtigen, aber auch sehr unwichtigen Personen werden die Idole dabei geoutet, nachgestellt, seziert und aufeinander losgelassen. Humorvoll und schonungslos konfrontieren sie sich und das Publikum mit der Utopie eines optimalen Menschen und decken damit auch die höchst kontroversen Vorstellungen ihrer Ideale und Wünsche nach gesellschaftlicher Akzeptanz auf. Und im Hintergrund spuken dabei vielleicht noch die Avatare von Elton John, Lady Di, Bud Spencer, PJ Harvey, Michael Schumacher, Otto Waalkes, Angela Merkel, Rune Jarstein oder Udo Jürgens durch die Galerie …
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Zugabe
Der Applaus ist das Brot des Künstlers, der vom Ruhm und der Liebe des Publikums lebt. Doch was passiert, wenn diese Liebe bezahlt ist? Wenn das Publikum sich prostituiert? Ist die Leistung des Performers / des Freiers damit nicht völlig egal? Ist es am Ende eine Win Win Situation oder das Ende von freier Meinungsäußerung? So lange der Tauschhandel für beide Seiten stimmt, gibt es keine Verlierer. Mehr ist mehr.Das Performance-Kollektiv Monster Truck begibt sich gemeinsam mit dem Thikwa-Performer Addas Ahmad auf eine Untersuchung von Beifallsbekundungen, Meinungsmanipulationen und den 15 Minutes of Fame. Immer und immer wieder.
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Zwillinge
Wenn sich Zwillinge am Flughafen treffen und eine von beiden plötzlich nicht fliegen will, wird es spannend.Zwischen immer wieder verpassten Fliegern, aus Träumen entstandenen Objekten und Mutmaßungen darüber, wie „sich Autismus anfühlt” treffen sich zwei sehr eigenwillige Akteurinnen auf dem Parcours ihres Lebens.
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