Früchtchen des Zorns SKART, Dasniya Sommer & Theater Thikwa
Wie können wir in einer Welt voller zerstörerischer Konflikte befreiend und enthemmt streiten?
Mit dieser zentralen Frage im Gepäck untersucht die Hamburger Performance-Gruppe SKART gemeinsam mit der Berliner Tänzerin und Choreographin Dasniya Sommer und dem Ensemble von Theater Thikwa das transformierende Potenzial von Streit, Zank und Wut.
In tänzerischen Ritualen, surrealen Body-Art-Momenten und bildstarken Bondagechoreographien sezieren sie die Muster zwischenmenschlicher Auseinandersetzungen. Brezel Göring und die Thikwa-Musiker*innen heizen mit ihrem trash-poppigen Rock & Roll die performative Saalschlacht an. Und während es auf der Bühne kracht und scheppert, sprießen poetische Momente der Zuneigung und Versöhnung wie Veilchen und blaue Augen.
Auf der Welt gibt es viele schlimme Konflikte und Kriege.
Darum fragen wir uns: Wie können Menschen gut miteinander streiten?
Ein Streit soll am Ende helfen.
Er soll nichts kaputt machen.
Genau darum geht es in diesem Theater∙stück.
Diese Menschen machen das Stück zusammen:
- die Gruppe SKART aus Hamburg
- die Tänzerin Dasniya Sommer aus Berlin
- die Schauspieler*innen vom Theater Thikwa
Sie zeigen auf der Bühne: Wut und Streit können auch gut sein.
Sie zeigen verschiedene Arten von Streit.
Sie machen das mit den eigenen Körpern.
Es sieht manchmal aus wie Ballett.
Manchmal zeigen sie auch gefesselte Körper.
Dazu gibt es laute und wilde Musik.
Die Musik machen Brezel Göring und die Musiker*innen von Thikwa.
Während die Musik spielt, fragen die anderen auf der Bühne:
Wie streitet man richtig?
Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen.
Darum streiten sie darüber.
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Hinweise zum Inhalt
Im Stück geht es um Themen, die belasten können: Es wird körperliche und psychische Gewalt gezeigt oder beschrieben, und es kommen Waffen und Krieg vor. Ein weiteres Thema ist die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen. Außerdem geht es um schwere Krankheiten, den Tod und Trauer sowie um seelische Krisen wie Depressionen und Selbstverletzung.
Licht
Es gibt Stroboskop- oder Blitzlichter, schnelle Lichtwechsel und sehr helles oder sehr dunkles Bühnenlicht.
Geräusche
Im Stück kommen laute oder dröhnende Geräusche vor. Außerdem gibt es viel Live-Musik mit starkem Bass.