Und Tschüss! Theater Thikwa und Turbo Pascal
Theater Thikwa und das Performancekollektiv Turbo Pascal erkunden Flucht- und Bleibefantasien in Zeiten globaler Krisen. Einfach weg, auswandern, fliehen - an einen Ort, dem der Klimawandel nichts anhaben kann, der im Falle eines Atomschlags nicht getroffen wird und an dem die Würde des Menschen unantastbar bleibt. Gibt es so einen Ort? Und wenn ja, wer kann da hin? Performer*innen und Publikum fantasieren eigene Auswanderungsgeschichten, die gelingen oder scheitern können und vergleichen ihre rechtlichen, finanziellen und körperlichen Möglichkeiten. Zwischen Reality-TV, Greenscreen-Trips und realen Barrieren entsteht eine interaktive Performance über das Weggehen – und über die Frage, wie ein solidarisches Bleiben aussehen kann.
Das Theaterstück „UND TSCHÜSS!“ handelt vom Weggehen und Bleiben.
Manche Menschen wollen auswandern oder fliehen.
Andere denken darüber nach, warum sie bleiben.
Theater Thikwa und Turbo Pascal machen das Stück zusammen.
Es geht um Träume, Ängste und Fantasien.
Robert träumt davon, nach London zu ziehen und die große Liebe zu finden.
Margret überlegt, wo auf der Welt sie Theater und Yoga machen könnte.
Rudina will weg, weil sie sich in Deutschland nicht mehr wohlfühlt.
Louis hat Angst vor Drohnen am Himmel und denkt über Flucht nach.
Das Stück fragt: Gibt es einen Ort, der sicher für alle Menschen ist?
Ein Ort, der dem Klimawandel und einem Atomschlag standhält?
Und wenn es diesen Ort gibt, wer kann da hin?
Das Stück ist interaktiv.
Das heißt: die Zuschauer*innen machen mit.
Man muss aber nicht mitmachen.
Sie erzählen, warum sie weggehen oder bleiben wollen.
Auf der Bühne reisen sie gedanklich an verschiedene Orte.
Sie erleben gute und schlechte Reisen.
Und sie stoßen auf Hindernisse.
Es gibt auch einen Green-Screen.
Das heißt: auf der Bühne gibt es Videos als Hintergrund.
Das Stück fragt: Welche Schwierigkeiten gibt es beim Weggehen?
Haben alle Menschen die gleichen Möglichkeiten, wegzugehen?
Wie kann man gemeinsam sichere Orte schaffen?
Wie kann man bleiben und anderen helfen?
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Altergruppe: 12+
Dauer: 70 Minuten ohne Pause
Zum Stück gibt es eine Audiodeskription. Die Einführung zur Audiodeskription können Sie hier anhören:
Sensible Inhalte
Im Stück wird explizit von Verfolgung und Krieg erzählt.
Es geht auch um Rassismus und Ableismus.
Sensorische Reize
Die Performer*innen interagieren mit dem Publikum (man muss aber nicht mitmachen).
Auf der Bühne gibt es Videoprojektionen mit flackernden Bildwechseln.
Stellenweise gibt es Musik mit starkem Bass.